Unser Know-How ist für Sie bestimmt!

Im Jahr 2013 an der ETH Zürich als Spin-off gegrün­det, hat sich buil­dup inner­halb von zehn Jahren zum Kompetenzzentrum für Produkte-Daten der Schweizer Baubranche ent­wi­ckelt. Unsere Expertinnen und Experten haben ihre Kompetenzen in der Betreuung von über 300 Herstellern erwor­ben, deren Produkteportfolios inner­halb der buil­dup ProductLibrary auf unse­ren Plattformen in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz ver­tre­ten sind. Mit dem buil­dup 3‑Stufen Konzept schaf­fen wir die Basis für die digi­ta­le Reife und bie­ten Herstellern und Händlern einen zusätz­li­chen Vertriebskanal. Am Puls der Industrie bie­ten wir Planern, Bauherren etc. qua­li­ta­ti­ve und struk­tu­rier­te Produkte-Daten und unter­stüt­zen sie mit inte­grier­ten Schnittstellen bei ihren Projekten. Unsere gute Vernetzung mit Verbänden bie­tet uns die Möglichkeit, das digi­ta­le Bauen mit­zu­ge­stal­ten. Auf den Punkt gebracht: Wir ver­net­zen Produkte und Projekte – Hersteller und Anwender.

Unsere Dienstleistung rich­tet sich genau nach Ihnen. Sind Sie Hersteller, Händler, Planer, Bauherr oder gehö­ren Sie einer Verbund-Gruppe an? Sie haben noch nicht von uns gehört oder möch­ten mehr dar­über erfah­ren, wie unse­re Experten Sie auf dem Weg zur Digitalisierung unter­stüt­zen kön­nen? Dann gelan­gen Sie hier zu Ihrer Informationsquelle.

How-To buildup

Die Funktionen unserer Produktplattform

Sie sind neu bei buil­dup oder möch­ten die viel­fäl­ti­gen Funktionen unse­rer Produktplattform bes­ser ken­nen­ler­nen? Hier zei­gen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie buil­dup opti­mal nut­zen – von der Produktsuche und Filterung über den Datenexport bis hin zur Generierung von Produktdatenblättern und IFC-Dateien.

Ob Planer:in, Architekt:in, oder Facility Manager – buil­dup bie­tet Ihnen alle Werkzeuge, um hoch­wer­ti­ge digi­ta­le Produktdaten effi­zi­ent zu fin­den, zu ver­wal­ten und in Ihre Arbeitsprozesse zu inte­grie­ren.

Entdecken Sie im Detail, wie buil­dup funk­tio­niert und wie Sie das vol­le Potenzial unse­rer Plattform aus­schöp­fen.

Das buildup Backoffice

Das buil­dup Backoffice bie­tet Hersteller:innen und Händler:innen die Möglichkeit, ihre Produktdaten eigen­stän­dig zu pfle­gen und zu ver­wal­ten – direkt inner­halb des ange­leg­ten Unternehmensprofils. Damit behal­ten Sie die vol­le Kontrolle über Ihren digi­ta­len Zwilling und kön­nen Änderungen schnell und effi­zi­ent selbst vor­neh­men, ganz ohne den Umweg über unse­re Datenmanager:innen.

Das Backoffice eig­net sich beson­ders für klei­ne­re Anpassungen oder Aktualisierungen an bestehen­den Produkten. Sie kön­nen Produkte anle­gen, dupli­zie­ren, bear­bei­ten oder löschen, und so Ihre digi­ta­le Produktbibliothek stets aktu­ell hal­ten.

Um Ihnen den Einstieg zu erleich­tern, haben wir eine Reihe von Schulungsvideos erstellt, die Ihnen Schritt für Schritt zei­gen, wie Sie das buil­dup Backoffice opti­mal nut­zen.

Glossar

buildup Brands

Begriffe des digitalen Bauens

Ausführende Unternehmen, die am Bau tätig sind. ZB.: Baumeister, Dachdecker, Fassadenbauer, Maler, Bodenleger oder Schreiner.

Building Information Modeling oder Bauwerksinformationsmodellierung beschreibt eine Methode zur Nutzung eines digi­ta­len Gebäudezwillings zur Unterstützung von Planungs‑, Bau- und Betriebsprozessen. Ein BIM-Modell stellt eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk dar und ent­hält die zuge­hö­ri­gen phy­si­ka­li­schen, geo­me­tri­schen und funk­tio­na­len Eigenschaften. Dieses dient als Entscheidungsgrundlage wäh­rend des gesam­ten Lebenszyklus, von der Planung und Realisation über den Betrieb bis hin zum Rückbau.

Das Erfassen von alpha­nu­me­ri­schen Informationen über phy­si­sche Bauteile in einer Struktur oder einem Format, wel­ches sich für die Verarbeitung oder Speicherung in digi­tal­tech­ni­schen Systemen eig­net. Im Bauwesen han­delt es sich um struk­tu­rier­te Produkte-Daten, die maschi­nen­les­bar gemacht wer­den.

Der Digital Twin oder digi­ta­le Zwilling beschreibt die vir­tu­el­le Abbildung eines bestehen­den oder erst zukünf­tig exis­tie­ren­den Objekts oder Systems. Diese Repräsentation wird über den gesam­ten Lebenszyklus abge­bil­det und mit Echtzeitdaten aktua­li­siert. Diese Simulation lie­fert den not­wen­di­gen Einblick, um die betrieb­li­che Effizienz in der Wertschöpfungskette zu stei­gern und unter­stützt die Entscheidungsfindung.

Ja, ein digi­ta­ler Zwilling ist per Definition eine vir­tu­el­le Darstellung eines phy­si­schen Objekts, Systems oder Prozesses. Der Kern der Idee besteht dar­in, eine digi­ta­le Version zu schaf­fen, die die phy­si­schen Eigenschaften und Verhaltensweisen des Originals so genau wie mög­lich wider­spie­gelt. Diese digi­ta­le Replik wird genutzt, um das phy­si­sche Gegenstück zu über­wa­chen, zu simu­lie­ren, zu ana­ly­sie­ren und zu opti­mie­ren.
Allerdings bedeu­tet dies nicht, dass der digi­ta­le Zwilling eine visu­ell dar­stell­ba­re 3D-Grafik sein muss. Er kann je nach Anwendung und Branche in ver­schie­de­nen Formen exis­tie­ren, wie zum Beispiel:
  1. Datenbasierte Modelle: Ein digi­ta­ler Zwilling kann auch nur eine daten­ba­sier­te Darstellung sein, die kei­ne visu­el­le Komponente ent­hält. In sol­chen Fällen besteht der Zwilling haupt­säch­lich aus Daten, Algorithmen und Analysemodellen, die zur Überwachung und Analyse des phy­si­schen Systems ver­wen­det wer­den.
  2. Simulationen ohne visu­el­le Oberfläche: Einige digi­ta­le Zwillinge exis­tie­ren als Simulationen oder mathe­ma­ti­sche Modelle, die ohne gra­fi­sche Darstellung arbei­ten. Diese Modelle ermög­li­chen Vorhersagen und Optimierungen, sind aber für den Endnutzer mög­li­cher­wei­se nicht als anschau­li­che Bilder sicht­bar.
  3. Einfache gra­fi­sche Schnittstellen: Manche digi­ta­le Zwillinge sind ein­fa­che Dashboards oder Anwendungen, die nume­ri­sche und gra­fi­sche Daten in Form von Diagrammen oder Tabellen prä­sen­tie­ren, anstatt eine visu­ell rea­lis­ti­sche Darstellung des Objekts zu zei­gen.
Zusammengefasst muss ein digi­ta­ler Zwilling nicht zwin­gend eine visu­el­le Darstellung wie eine 3D-Animation oder ein foto­rea­lis­ti­sches Modell sein. Entscheidend ist, dass er eine digi­ta­le Repräsentation des phy­si­schen Objekts oder Systems ist, die auf des­sen Daten und Verhalten basiert, um Einblicke zu ermög­li­chen und Prozesse zu ver­bes­sern.
Ein digi­ta­ler Produktpass ist ein digi­ta­les Dokument oder eine Plattform, die umfas­sen­de Informationen über ein Produkt ent­hält. Diese Informationen kön­nen Details über die Herkunft, die Zusammensetzung, die Herstellungsprozesse, die Materialien und die Nachhaltigkeit eines Produkts umfas­sen. Der Produktpass ermög­licht eine trans­pa­ren­te Rückverfolgbarkeit und bie­tet einen Überblick über die gesam­te Lieferkette des Produkts.
Hauptziele des digi­ta­len Produktpasses sind:
  1. Nachhaltigkeit: Verbraucher kön­nen nach­voll­zie­hen, wie nach­hal­tig ein Produkt ist und ob es unter fai­ren Bedingungen her­ge­stellt wur­de.
  2. Kreislaufwirtschaft: Der Produktpass kann Informationen ent­hal­ten, die das Recycling und die Wiederverwendung von Materialien erleich­tern.
  3. Compliance und Regulierungen: Hersteller und Lieferanten kön­nen nach­wei­sen, dass ihre Produkte bestimm­ten gesetz­li­chen Vorgaben ent­spre­chen.
  4. Verbraucherschutz: Verbraucher kön­nen sich über poten­zi­el­le Gefahren oder Risiken infor­mie­ren, die mit der Nutzung des Produkts ver­bun­den sein könn­ten.
Ein digi­ta­ler Produktpass könn­te in Form eines QR-Codes, einer Blockchain-Lösung oder ande­rer digi­ta­ler Tools ver­füg­bar gemacht wer­den, die ein­fach zugäng­lich und sicher sind. In der EU wird der digi­ta­le Produktpass im Rahmen der Strategie für die Kreislaufwirtschaft und den Grünen Deal geför­dert, um den Übergang zu einer nach­hal­ti­ge­ren Wirtschaft zu unter­stüt­zen.

Ein Attribut eines Bauproduktes, wel­ches eines von meh­re­ren Merkmalen beschreibt. Um die Eigenschaft maschi­nen­les­bar zu machen, wird sie in einen Eigenschaftsnamen (z.B. Länge), einen Eigenschaftswert (z.B. 100) und eine Einheit (z.B. cm) sowie ggf. in einen Hinweistext geglie­dert.

Durch die­se vor­de­fi­nier­ten Filtermöglichkeiten kön­nen Produkte ver­schie­de­ner Hersteller direkt mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den. Grundlage dafür ist das Mapping der Hersteller– auf die Template Eigenschaften, sodass schliess­lich nach den glei­chen ein­heit­li­chen Anforderungen gesucht wer­den kann.

IFC steht für Industry Foundation Classes und bezeich­net den offe­nen Standard für den Datenaustausch im Bauwesen und für die digi­ta­le Beschreibung von Gebäudemodellen. Damit kön­nen 3D-Planungsdaten mit ein­zel­nen Bauelementen und den zuge­hö­ri­gen Attributen zwi­schen Bausoftware Systemen über­tra­gen wer­den. Anwendungsbereiche sind bei­spiels­wei­se CAD-Systeme, Statik‑, Energie‑, Mengen‑, und Kostenberechnungen.

Die Verknüpfung von Eigenschaften und Elementen aus ver­schie­de­nen Datenmodellen, wel­che die glei­che Information wie­der­ge­ben. Im Kontext der buil­dup-Plattform erfolgt das Mapping von Herstellereigenschaften auf die vor­ge­ge­be­nen Templates der Bauteilkategorien im Sinne einer Eigenschaften-Zuordnung. Das Mapping von Merkmalen aus einer Datenquelle auf vor­ge­ge­be­ne Eigenschaftsnamen, Auswahlwerte und Einheiten ermög­licht eine ein­heit­li­che Darstellung von unter­schied­lich erfass­ten Informationen. Dies ermög­licht die Verwendung von Auswahlfiltern und schliess­lich die Definition von Anforderungen basie­rend auf Informationen aus ver­schie­de­nen Datenquellen und Erfassungsarten. Die Referenzierung von Eigenschaften, die mit­ein­an­der in Beziehung ste­hen, gewähr­leis­tet den best­mög­li­chen Informationstransfer der ver­füg­ba­ren Merkmale für den Endnutzer die­ser Daten.

Unter Product Information Management oder Produktinformationsmanagement wird die Bereitstellung von digi­ta­li­sier­ten Produkteinformationen für den Einsatz in diver­sen Vertriebskanälen ver­stan­den. Eine PIM-Lösung bie­tet eine zen­tra­le Plattform, auf der Produkte-Daten gesam­melt, ver­wal­tet und auf­ge­wer­tet oder ange­rei­chert wer­den, um einen auto­ma­ti­sier­ten Produktekatalog zu erstel­len und die Daten für ande­re Vertriebskanäle zu nut­zen und zu ver­tei­len.

Im all­täg­li­chen Sprachgebrauch unter­schei­den die Wenigsten zwi­schen Produkt und Artikel. Im PIM ist die­ser Unterschied jedoch mass­ge­bend. Im Handel gibt es oft ver­schie­de­ne Artikel zum sel­ben Produkt. Entscheidend ist die Angebotsform oder die Variation des Bauteilsortiments.

Verschiedene Artikel eines Produktes unter­schei­den sich i.d.R. in der Grösse, Farbe oder Verpackungsgrösse.

Strukturierte Daten sind Informationen in einer for­ma­li­sier­ten Struktur, sodass sie über Schnittstellen über­tra­gen wer­den kön­nen und maschi­nen­les­bar sind. Mit Hilfe von struk­tu­rier­ten Daten kön­nen Vergleiche ange­stellt oder Filterfunktionen rea­li­siert wer­den.

Beschreibt einen spe­zi­fi­schen Anwendungsfall, in wel­chem unter defi­nier­ten Anforderungen oder Vorgaben ein Prozess zur Unterstützung und Erreichung eines oder meh­re­rer Ziele dar­ge­stellt wird.

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