Produktinformationen sind heute fast überall digital vorhanden. Doch digital vorhanden heisst noch nicht digital nutzbar. Der eigentliche Wert entsteht erst, wenn Produktdaten strukturiert, verknüpfbar und wiederverwendbar sind – und dadurch digitale Prozesse im Bauwesen ermöglichen.
Produktdaten sind längst kein Randthema mehr. Sie entscheiden zunehmend darüber, wie gut Produkte gefunden, verglichen, ausgewählt, geplant, verkauft, eingebaut, betrieben und dokumentiert werden können. Viele Produktinformationen sind heute bereits digital vorhanden. Sie stehen in PDFs, Excel-Dateien, Websites, Katalogen oder internen Systemen. Das klingt zunächst gut. Doch hier beginnt ein weit verbreitetes Missverständnis: digital abgelegt ist nicht automatisch digital nutzbar. Ein PDF kann informieren. Es ist lesbar, verständlich, gut für die Kommunikation mit Menschen und oft unverzichtbar als Datenblatt oder Dokumentation. Eine Excel-Datei kann helfen, Informationen zu sammeln, zu pflegen und intern zu strukturieren. Aber digitale Prozesse brauchen mehr. Sie brauchen eindeutige Eigenschaften, strukturierte Werte, klare Einheiten, aktuelle Informationen und Schnittstellen zu Anwendungen. Erst dann können Produktdaten gesucht, gefiltert, verglichen, verteilt, aktualisiert und in Drittanwendungen weiterverwendet werden.
Der Wert von Produktdaten entsteht nicht dort, wo sie abgelegt werden. Er entsteht dort, wo sie genutzt werden.
In der Produktsuche
Im digitalen Katalog
In Webshops
In Planungs- und Ausschreibungsprozessen
In Schnittstellen zu Partnerplattformen
In Anwendungen von Dritten
Im Betrieb und Unterhalt von Gebäuden
Und zunehmend auch in neuen digitalen Produktinformationen wie dem Digital Produktpass (DPP)
Genau dafür steht buildup: Die ProductLibrary für digitale Prozesse im Bauwesen.
buildup unterstützt Hersteller dabei, Produktinformationen nicht nur sichtbar zu machen, sondern so aufzubereiten, dass sie in digitalen Prozessen verwendet werden können. Die Daten sollen nicht in einzelnen Dateien liegen bleiben, sondern durch Unternehmen, Anwendungen und Bauprozesse fliessen.
Denn Daten, die nur abgelegt werden, verursachen Aufwand.
Daten, die fliessen, schaffen Wert.
Der Digitale Produktpass (DPP) macht sichtbar, wie wichtig strukturierte Produktdaten werden. Er zeigt, welche Informationen zu einem Produkt verfügbar sind, wie transparent ein Produkt beschrieben werden kann und wie gut diese Informationen für verschiedene Akteure nutzbar sind.
Dabei ist der DPP nicht die ganze Datenstrategie. Er ist ein wichtiger Meilenstein – aber nicht der Endpunkt.
Der eigentliche Nutzen entsteht nicht durch den Pass allein, sondern durch die Datenbasis dahinter. Wenn Produktdaten einmal richtig, clever und effizient aufgesetzt sind, können sie für viele Anwendungen genutzt werden: für digitale Kataloge, Websites, Plattformen, Schnittstellen, Kundenservices, Objektinformationen und künftige Geschäftsmodelle.
Der DPP ist damit kein isoliertes Projekt. Er ist ein sichtbarer Anwendungsfall einer grösseren Entwicklung: Produktdaten werden zur Infrastruktur für digitale Wertschöpfung im Bauwesen.
Für Hersteller eröffnen strukturierte Produktdaten neue Möglichkeiten. Produkte werden besser auffindbar, besser vergleichbar und anschlussfähig für digitale Kanäle. Gute Daten unterstützen Verkauf, Beratung, Ausschreibung, Planung und Kundenservice.
Für Händler werden Sortimente einfacher pflegbar. Produktinformationen können effizienter übernommen, aktualisiert und in Beratung, Webshop oder Katalog genutzt werden.
Für Planer und Architekten entstehen bessere Entscheidungsgrundlagen. Produkte können schneller gefunden, verglichen und beurteilt werden – nicht nur anhand schöner Prospekte, sondern anhand nutzbarer Eigenschaften.
Für Unternehmer und Verarbeiter werden Informationen zur Auswahl, Bestellung, Verarbeitung und Dokumentation besser verfügbar. Weniger Rückfragen, weniger Medienbrüche, weniger Unsicherheit.
Für Bauherren, Investoren und Betreiber schafft eine bessere Datenbasis mehr Transparenz über eingesetzte Produkte und deren Eigenschaften. Das unterstützt Entscheidungen über Nutzung, Unterhalt, Ersatz und langfristige Bewirtschaftung.
Produktdaten werden oft noch als Pflegeaufgabe verstanden. Als etwas, das irgendwo in Marketing, Technik, Verkauf oder IT erledigt werden muss. Diese Sicht ist zu klein.
Produktdaten sind nicht nur Administration. Sie sind Grundlage für Sichtbarkeit, Vertrauen, Effizienz und neue digitale Leistungen.
Wer Produktdaten sauber strukturiert, schafft nicht einfach Ordnung. Er schafft die Voraussetzung dafür, dass Informationen mehrfach genutzt werden können – intern und extern, heute und in künftigen Anwendungen.
Oder anders gesagt: Produktdaten sind kein Archiv. Sie sind Infrastruktur.
Der Digital Product Passport bringt das Thema Produktdaten aktuell stärker in den Fokus. Doch der grössere Hebel liegt dahinter: in strukturierten, verlässlichen und wiederverwendbaren Produktdaten, die digitale Prozesse ermöglichen.
Ein PDF informiert.
Strukturierte Daten ermöglichen Prozesse.
Und genau dort entsteht der eigentliche Mehrwert.
buildup unterstützt Hersteller dabei, Produktdaten so aufzusetzen, dass sie nicht nur vorhanden sind, sondern wirken: in digitalen Katalogen, Schnittstellen, Drittanwendungen, DPP-Anwendungen und in den Prozessen der Bauwirtschaft.
buildup – die ProductLibrary für digitale Prozesse im Bauwesen.
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