StartNewsBauwirtschaftZürich: SBB bleibt beim Nein für das Projekt Neugasse

Zürich: SBB bleibt beim Nein für das Projekt Neugasse

Die SBB wird das Areal Neugasse beim Zürcher Hauptbahnhof die nächsten 20 Jahre für den Personenverkehr nutzen. Ein ursprünglich geplantes Grossprojekt war an der Urne gescheitert.

Hoffnungen, dass die SBB einem Kompromiss-Projekt für das Neugasse-Areal beim Zürcher Hauptbahnhof zustim­men wird, haben sich zer­schla­gen. Die Bahn stellt laut einem Bericht des Tages-Anzeiger klar, dass SBB Personenverkehr das Areal cir­ca bis zum Jahr 2043 nut­zen wer­de. Eine Drittnutzung sei nicht vor­ge­se­hen, zitiert die Zeitung aus einem Brief von SBB Immobilien.

Ursprünglich woll­te die SBB auf dem 30.000 qm gros­sen Gebiet 375 Wohnungen rea­li­sie­ren, zwei Drittel davon soll­ten preis­güns­tig ver­mie­tet wer­den. Geplant waren auch eine Schule für 200 Schülerinnen und Schüler, Gewerberaum für 250 Arbeitsplätze sowie neue Grün- und Freiräume.

Eine Initiative ver­lang­te jedoch, dass auf dem Areal alle Wohnungen preis­güns­tig zur Verfügung gestellt wer­den. Denn man befürch­te­te, dass die SBB nach eini­gen Jahren die Wohnungen dann doch zu markt­üb­li­chen Preisen ver­mie­ten wür­de. Im ver­gan­ge­nen Dezember ist die Initiative mit 50,26% der Stimmen ange­nom­men wor­den.

Daraufhin stell­te die SBB klar, dass sie das Projekt nicht wei­ter­ver­fol­gen wer­de. Auch Spekulationen dar­über, dass sie das Areal an die Stadt ver­kauft, wies sie zurück. Das Areal Neugasse blei­be im Eigentum der SBB sowie in der gel­ten­den Bauordnung, stell­te sie damals klar.

Wie der Tages-Anzeiger berich­tet, hat­te die Zürcher Linke gehofft, dass die SBB einem Kompromiss-Wohnbauprojekt zustim­men wür­de, weil sie das Areal nicht leer ste­hen las­sen wol­le. 

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