StartNewsImmobilienwirtschaftWeniger Leerstände und eine neue Verwaltungsrätin

Weniger Leerstände und eine neue Verwaltungsrätin

Die Aufhebung der Corona-Einschränkungen führte 2022 zu einer Erholung bei der Mietflächennachfrage sowie zu stark gestiegenen Umsätzen bei Hotel- und Gastronomienutzungen. Dies führte bei Zug Estates zu einem «erfreulichen» Jahresergebnis.

Zug Estates konn­te 2022 die Leerstandsquote deut­lich redu­zie­ren und die Liegenschaftenerträge stei­gern. Dies ins­be­son­de­re im Bereich der Büro- und Gewerbeflächen. Zudem stei­ger­ten sich die Umsätze bei Hotel- und Gastronomienutzungen stark gegen­über dem Vorjahr, wie Zug Estates mit­teilt.

Im Geschäftsjahr 2022 resul­tier­te ein Konzernergebnis von 39,8 Millionen Franken. «Dieses lag 47,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis von 75,6 Millionen Franken, was voll­stän­dig auf höhe­re Neubewertungseffekte sowie die Veräusserung der Zuger Liegenschaft Hofstrasse 1a/b im Vorjahr zurück­zu­füh­ren ist. Beim Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte resul­tier­te mit 33,8 Millionen Franken eine erfreu­li­che Steigerung um 6,3 Prozent von 31,8 Millionen Franken im Vorjahr.»

Neue Liegenschaften

Der Liegenschaftenertrag der Zug Estates Gruppe erhöh­te sich 2022 um 2,2 Millionen auf 62,2 Millionen Franken. Der Ertrag aus Hotel und Gastronomie konn­te auf 14,7 Millionen Franken erhöht wer­den. Die Ergebnisse wür­den bereits wie­der nahe an den Werten von vor der Pandemie lie­gen.

Im November hat Zug Estates hun­dert Prozent der Aktien der Zuger Renggli Holding AG erwor­ben. Zum Immobilienportfolio mit einem Wert von rund 110 Millionen Franken gehö­ren eine Geschäftsliegenschaft in Zug und ein über 19 000 Quadratmeter gros­ses Entwicklungsareal mit Wohn- und Gewerbeliegenschaften in Rotkreuz, wel­ches direkt an das Suurstoffi-Areal angrenzt. Im zwei­ten Halbjahr konn­ten zudem zusätz­li­che Miteigentumsanteile von 0,75 Prozent an der Miteigentümergemeinschaft Metalli erwor­ben wer­den. Durch die Akquisitionen redu­zier­te sich die Eigenkapitalquote von 58,4 auf 55,2 Prozent.

Rücktritt aus dem Verwaltungsrat

An der Generalversammlung im April tritt Verwaltungsrat Armin Meier nach zehn Jahren nicht zur Wiederwahl an. Die Zug Estates Gruppe dan­ke herz­lich für sei­nen lang­jäh­ri­gen Einsatz. Der Verwaltungsrat schlägt an der GV neu die pro­mo­vier­te Soziologin und Planerin Joëlle Zimmerli zur Wahl vor. An der GV wird der Verwaltungsrat zudem eine Erhöhung der Dividende bean­tra­gen. (zfo)


Geschäftsbericht

Den kom­plet­ten Geschäftsbericht gibt es hier zum Nachlesen.

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