Mittwoch, 17. April, 2024
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Weniger Leerstände und eine neue Verwaltungsrätin

Die Aufhebung der Corona-Einschränkungen führte 2022 zu einer Erholung bei der Mietflächennachfrage sowie zu stark gestiegenen Umsätzen bei Hotel- und Gastronomienutzungen. Dies führte bei Zug Estates zu einem «erfreulichen» Jahresergebnis.

Zug Estates konnte 2022 die Leerstandsquote deutlich reduzieren und die Liegenschaftenerträge steigern. Dies insbesondere im Bereich der Büro- und Gewerbeflächen. Zudem steigerten sich die Umsätze bei Hotel- und Gastronomienutzungen stark gegenüber dem Vorjahr, wie Zug Estates mitteilt.

Im Geschäftsjahr 2022 resultierte ein Konzernergebnis von 39,8 Millionen Franken. «Dieses lag 47,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis von 75,6 Millionen Franken, was vollständig auf höhere Neubewertungseffekte sowie die Veräusserung der Zuger Liegenschaft Hofstrasse 1a/b im Vorjahr zurückzuführen ist. Beim Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte resultierte mit 33,8 Millionen Franken eine erfreuliche Steigerung um 6,3 Prozent von 31,8 Millionen Franken im Vorjahr.»

Neue Liegenschaften

Der Liegenschaftenertrag der Zug Estates Gruppe erhöhte sich 2022 um 2,2 Millionen auf 62,2 Millionen Franken. Der Ertrag aus Hotel und Gastronomie konnte auf 14,7 Millionen Franken erhöht werden. Die Ergebnisse würden bereits wieder nahe an den Werten von vor der Pandemie liegen.

Im November hat Zug Estates hundert Prozent der Aktien der Zuger Renggli Holding AG erworben. Zum Immobilienportfolio mit einem Wert von rund 110 Millionen Franken gehören eine Geschäftsliegenschaft in Zug und ein über 19 000 Quadratmeter grosses Entwicklungsareal mit Wohn- und Gewerbeliegenschaften in Rotkreuz, welches direkt an das Suurstoffi-Areal angrenzt. Im zweiten Halbjahr konnten zudem zusätzliche Miteigentumsanteile von 0,75 Prozent an der Miteigentümergemeinschaft Metalli erworben werden. Durch die Akquisitionen reduzierte sich die Eigenkapitalquote von 58,4 auf 55,2 Prozent.

Rücktritt aus dem Verwaltungsrat

An der Generalversammlung im April tritt Verwaltungsrat Armin Meier nach zehn Jahren nicht zur Wiederwahl an. Die Zug Estates Gruppe danke herzlich für seinen langjährigen Einsatz. Der Verwaltungsrat schlägt an der GV neu die promovierte Soziologin und Planerin Joëlle Zimmerli zur Wahl vor. An der GV wird der Verwaltungsrat zudem eine Erhöhung der Dividende beantragen. (zfo)


Geschäftsbericht

Den kompletten Geschäftsbericht gibt es hier zum Nachlesen.

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