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Digitale Helfer für die Baubranche

Digitale Helfer für die Baubranche

Die Digitalisierung macht auch vor der Bauindustrie nicht halt. Beim Bautechnologiekonzern Hilti wird nicht nur an neu­ar­ti­gen Dübeln und der nächs­ten Evolutionsstufe der Bohrmaschine gear­bei­tet. Das Liechtensteiner Vorzeigeunternehmen kom­bi­niert ver­stärkt sei­ne Hardware- mit Softwarelösungen.

Damit die Entwicklungen der Digitalisierung Hilti nicht auf dem fal­schen Fuss erwi­schen, hat man in der Zentrale in Schaan den Weg in die digi­ta­le Zukunft längst vor­ge­spurt. Im Bereich Software etwa wur­den in den ver­gan­ge­nen Jahren die Ressourcen deut­lich aus- und eine zusätz­li­che Digital-Unit auf­ge­baut.

Laut Jahangir Doongaji, der als Mitglied der Konzernleitung für die Konzernforschung ver­ant­wort­lich ist, führt die Digitalisierung der Baustelle dazu, dass Bauprojekte künf­tig schnel­ler, effi­zi­en­ter und hoch­wer­ti­ger abge­wi­ckelt wer­den kön­nen: «Das Bauen wird in Zukunft noch ver­netz­ter und auto­ma­ti­sier­ter ablau­fen.» So wer­de es per­ma­nen­te Datenabgleiche zwi­schen Ist- und Sollzustand auf der Baustelle geben und die Interaktion zwi­schen dem Arbeiter, dem Material und dem Baugerät wer­de in Zukunft voll­au­to­ma­tisch gesteu­ert sein. Diese Entwicklung will Hilti mass­geb­lich mit­prä­gen. «Unser Ziel ist es, den Kunden über die gesam­te Wertschöpfungskette hin­weg dif­fe­ren­zier­te Lösungen anzu­bie­ten, die ein­fach anzu­wen­den sind und ihre Prozesse ver­bes­sern», sagt Doongaji.

Geräteverwaltung per Smartphone

Ein Beispiel hier­für ist Hiltis «ON!Track», eine Software-Lösung, die die Verwaltung von Betriebsmitteln für die Kunden ver­ein­facht. So kön­nen alle Geräte, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien eines Bau-Unternehmens mit einem Barcode gekenn­zeich­net wer­den, der mit einem Smartphone oder einem Scanner ein­ge­le­sen und mit den Produktdaten ver­bun­den wird. Mit die­ser Cloud-basier­ten Software kann der Kunde sei­ne Geräte erfas­sen und hat online stets im Blick, wo ein Gerät im Einsatz steht, wer damit arbei­tet und ob es bes­ser aus­ge­las­tet wer­den kann. Zudem kön­nen Prüf- und Serviceintervalle hin­ter­legt wer­den und sobald die­se fäl­lig sind, wird dies im System ange­zeigt. Die bis­he­ri­gen Erfahrungen zei­gen, dass Hilti mit sei­ner Software- Lösung bei den Kunden einen Nerv getrof­fen hat: «ON! Track erhält gros­sen Zuspruch seit der Markteinführung – nicht zuletzt, weil damit eine Menge Papierkram weg­fällt», sagt Doongaji.

Investitionen und Partnerschaften

Auf den digi­ta­len Bereich fokus­siert sich Hilti auch wei­ter­hin und stellt sich damit auf die Anforderungen der Baustelle der Zukunft ein. Viel wird daher in Forschung und Entwicklung und Kompetenz der Mitarbeitenden inves­tiert. Ausserdem pflegt das Unternehmen Technologiepartnerschaften in Joint Ventures oder mit Universitäten. «Wir wol­len heu­te ver­ste­hen, was unse­re Kunden mor­gen brau­chen. Hierbei spielt auch unser Direktvertrieb eine ent­schei­den­de Rolle: Durch den direk­ten Kundenkontakt kön­nen wir die Probleme und Anforderungen unmit­tel­bar erfah­ren sowie Trends schnel­ler erken­nen», erklärt Jahangir Doongaji.

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