Donnerstag, 23. Mai, 2024
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Zürich soll Gebäude «wenn möglich» aus Holz bauen

Der Kantonsrat hat einen Vorstoss aus dem Jugendparlament überwiesen. Künftig soll bei öffentlichen Ausschreibungen Holz als Baustoff bevorzugt werden. Sogar die SVP ist dafür.

Der Kanton Zürich soll seine eigenen Gebäude in Zukunft «wenn möglich» aus Holz bauen. Der Kantonsrat hat am Montag einen Vorstoss aus dem Jugendparlament mit 160 zu 2 Stimmen an den Regierungsrat überwiesen.

Bei Wettbewerben und Ausschreibungen sollen die Ausschreibungen künftig so formuliert werden, dass Holz als Baustoff bevorzugt wird. Daneben soll der Kanton Zürich auch private Bauherren motivieren, Holz als klimafreundlichen Baustoff zu verwenden.

Auch die SVP unterstützte das Postulat, allerdings mit einem Vorbehalt. Neue Auflagen für private Bauherren seien natürlich nicht im Sinne der SVP. Bei kantonalen Gebäuden hat die Partei jedoch nichts gegen die Förderung von Holz einzuwenden. Gegen den ganzen Vorstoss war der parteilose Hans-Peter Amrein (Küsnacht), in erster Linie wegen allfälliger neuer Auflagen für Private.

Anliegen aus dem Jugendparlament

Dieser Vorstoss stammte ursprünglich aus dem Jugendparlament. Dieses reichte eine Petition für eine Holz-Offensive beim «richtigen» Kantonsrat ein. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben unterstützte das Anliegen und formulierte daraus ein Postulat.

Der Regierungsrat hat nun bis zu zwei Jahre Zeit, um einen Bericht dazu zu verfassen. Dann kommt das Geschäft erneut in den Rat.

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