StartNewsBauwirtschaftStadt Luzern sucht in Studienauftrag Entwürfe für neue Reussbrücke

Stadt Luzern sucht in Studienauftrag Entwürfe für neue Reussbrücke

Die Stadt Luzern hat einen Studienauftrag für eine neue Reussbrücke im Bereich des Naherholungsgebiets Reusszopf/Nordpol ausgeschrieben. Diese soll eine Lücke im Fuss- und Veloverkehr schliessen. Das Resultat soll Ende 2025 vorliegen.

Im Mai 2022 haben sich die Stadtluzerner für den Gegenvorschlag der Initiative «Luzerner Velonetz jetzt!» und damit für ein 27 Kilometer lan­ges Velohauptroutennetz aus­ge­spro­chen. Mit dem Ja sei auch ein Planungskredit von zwei Millionen Franken für eine neue Brücke für den Fuss- und Veloverkehr auf der Höhe Reusszopf/Nordpol gespro­chen wor­den, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern von Donnerstag.

Die Brücke soll Reussbühl mit dem Naherholungsgebiet Sedel / Friedental ver­bin­den und damit auch einen kür­ze­ren, attrak­ti­ve­ren Fussweg zwi­schen dem Gebiet Ibach und der Bushaltestelle «Schiff» in Reussbühl ermög­li­chen. Weiter soll der Übergang den stark fre­quen­tier­ten Xylophonweg Richtung Luzern Nord ent­las­ten.

1’000 Velofahrer und 1’000 Fussgänger

Gemäss Zählungen und Umfragen wür­den täg­lich 1’000 Velofahrer und 1’000 Fussgänger die neue Brücke nut­zen. Durch die neue Querung könn­ten auch belieb­te Ziele wie das Luzerner Kantonsspital, die Gemeinde Ebikon, das Rontal sowie die Gebiete Maihof, Altstadt und Würzenbach siche­rer erreicht wer­den.

Weiter wer­de durch die rege Bautätigkeit im Gebiet des Seetalplatzes mit neu­en Wohnungen und Arbeitsplätzen – unter ande­rem durch das neue Verwaltungsgebäude des Kantons mit 2000 neu­en Arbeitsplätzen – der Veloverkehr auf der Achse Luzern – Emmen in Zukunft stark anstei­gen. Auch hier soll die Brücke Abhilfe schaf­fen.

Bester Brückenentwurf gesucht

Wo genau die Brücke gebaut wird, steht noch nicht fest. Wie die Stadt Luzern mit­teilt, wur­den ins­ge­samt sechs mög­li­che Standorte geprüft. Die zwei bes­ten Standorte für die neue Velo- und Fussgängerbrücke wer­den nun im Rahmen eines Studienauftrages ver­tieft geprüft. Dieser wird am 4. September auf simap.ch ver­öf­fent­licht.

Ziel des Studienauftrages sei es, den bes­ten Brückenentwurf zu erar­bei­ten. Die Einreichungen wer­den durch Planerteams und durch eine fach­kun­di­ge Jury hin­sicht­lich Kriterien wie opti­ma­le Funktionalität und Nutzen, Nachhaltigkeit, Architektur und Landschaftsarchitektur sowie Qualität des Brückentragwerks beur­teilt.

Das Resultat des Studienauftrages soll vor­aus­sicht­lich Ende 2025 vor­lie­gen und anschlies­send der Öffentlichkeit prä­sen­tiert wer­den. (mgt/pb)

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