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HIAG erhält Baubewilligung für Wohnhochhaus

HIAG realisiert in Zürich Altstetten an der Kreuzung Basler-/Freihofstrasse ein rund 80 Meter hohes Wohnhaus mit 149 Wohnungen sowie öffentlichen und gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss. Seit Ende Januar 2023 ist die Baubewilligung rechtskräftig. Der Baubeginn ist auf den Spätsommer 2023 geplant.

Im Januar 2023 ist die Baubewilligung für das Gesuch von HIAG für den Bau des Wohnhochhauses an der Freihofstrasse 25 nach Ablauf der Einsprachefrist ohne Rekurs rechts­kräf­tig gewor­den. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung des Bauprojekts, das HIAG mit “pool Architekten”, Zürich, und “hrs Real Estate”, Frauenfeld, rea­li­sie­ren wird.

Das rund 7’800 Quadratmeter gros­se Grundstück an der Freihofstrasse 25 befin­det sich im dyna­mi­schen Entwicklungsgebiet zwi­schen Hardstrasse und Bahnhof Altstetten. Die vor­mals von der Fiat Chrysler Automobiles genutz­te Garage ist seit dem Kauf der Liegenschaft durch HIAG im Jahr 2019 im Rahmen einer Übergangsnutzung an Binelli Automobile ver­mie­tet. Auf dem Grundstück wur­de von HIAG über rund zwei­ein­halb Jahre ein neu­es Wohnhochhaus sowie öffent­li­che und gewerb­li­che Erdgeschossnutzungen in den bestehen­den Gebäuden ent­wi­ckelt.

Das Hochhaus mit 25 Geschossen, wo 149 Mietwohnungen auf rund 10’800 m2 Nutzfläche unter-gebracht sind (von 1.5 bis 4.5‑Zimmer), wird in die bestehen­de Gebäudestruktur der ehe­ma­li­gen Auto-Garage ein­ge­fügt. Das Angebot für die Mieterschaft wird mit einem Gemeinschaftsraum, Ateliers und einer gross­zü­gi­gen Dachterrasse im ers­ten Obergeschoss ergänzt. Im Erdgeschoss sind Verkaufs- und Dienstleistungsflächen auf rund 2’100 m² Nutzfläche geplant und eine Gastronomienutzung ange­dacht. Die mar­kan­te Shedhalle, die heu­te als Werkstatt genutzt wird, bleibt erhal­ten und wird einem Lebensmitteleinzelhändler lang­fris­tig ver­mie­tet. Unter der fili­gra­nen Betonstruktur des ehe­ma­li­gen Ausstellungs- und Montageraums an der Baslerstrasse ent­steht eine öffent­lich zugäng­li­che Stadtloggia. Dieser Bereich wird um eine eben­falls öffent­li­che Grünfläche mit zahl­rei­chen Bäumen und Spielbereichen erwei­tert.

«Bei der Planung spiel­te das Thema Nachhaltigkeit eine zen­tra­le Rolle», sagt Alex Römer, Arealentwickler bei HIAG. «Das Hochhaus wird als fili­gra­ne, res­sour­cen­scho­nen­de Betonstruktur mit einer Leichtbaufassade gebaut. Die Freiräume blei­ben wei­test­ge­hend unver­sie­gelt und wer­den mit hie­si­gen Pflanzen gestal­tet. Ein zeit­ge­mäs­ses Mobilitätskonzept erlaubt eine mar­kan­te Reduktion der Parkplätze.»

Ende Januar wur­de das Projekt pro­vi­so­risch mit dem Nachhaltigkeitszertifikat SNBS Hochbau Gold aus­ge­zeich­net.

Die Bauarbeiten star­ten vor­aus­sicht­lich im Spätsommer 2023 und wer­den bis Anfangs 2026 dau­ern. Der Bezug ist auf März 2026 geplant.

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