StartNewsBauwirtschaftBauprojekte im Kanton Zug: Mega-Siedlung mit 186 Wohnungen in Baar

Bauprojekte im Kanton Zug: Mega-Siedlung mit 186 Wohnungen in Baar

Die Schule Guthirt in Zug wird um einen Holz-Skelettbau erweitert, in Baar wird eine Mega-Wohnsiedlung mit 186 Wohnungen geplant und in Steinhausen soll auf einem Gewerbeareal preisgünstiger Wohnraum entstehen. Eine Übersicht zu Projekten im Kanton Zug.

Schule Guthirt soll um Holz-Skelettbau erwei­tert wer­den

Zug – Die Schulanlage Guthirt in der Stadt Zug stammt aus dem Jahr 1953 und wur­de zuletzt 2007 erwei­tert. Wegen stei­gen­der Schülerzahlen stösst der Standort im Quartier Guthirt an die Kapazitätsgrenzen. Abhilfe schaf­fen soll ein zusätz­li­ches Schulgebäude mit einer Sporthalle. Seit Anfang Juli steht der Sieger des Architekturwettbewerbs fest: Der Entwurf «Unter der Laube» von Rahbaran Hürzeler Architekten und Meta Landschaftsarchitektur aus Basel konn­te über­zeu­gen. Das Siegerprojekt sieht einen läng­li­chen, vier­ge­schos­si­gen Neubau ent­lang der Industriestrasse vor, der sich har­mo­nisch in die Pavillonschule inte­griert und mit­tels Durchgängen eine opti­ma­le Anbindung an das umlie­gen­de Wohnquartier bie­tet. Im Erdgeschoss befin­den sich Aula und Mehrzweckräume, eine teil­wei­se ver­senk­te Turnhalle und Kindergarten-Räume. In den obe­ren Geschossen sind Schulzimmer und Gruppenräume ange­ord­net. Realisiert wer­den soll das neue Schulgebäude als Holz-Skelettbau mit ver­ti­ka­len Holzstützen. An der Glasfassade der Turnhalle ist zudem eine Laube geplant, die gedeck­te Aussenräume schafft. Die Bau- und Planungskommission des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug hat­te für die Schulraumerweiterung im Februar einen Wettbewerbs- und Projektierungskredit in der Höhe von 2,3 Millionen Franken geneh­migt. Aktuell wird das Siegerprojekt wei­ter­be­ar­bei­tet. 

www.stadtzug.ch

Weitere Bauprojekte im Kanton Zug


Skizze zur Überbauung Geviert Ahornpark in Stadt Zug

Quelle: PD / Diener + Diener Architekten AG, Bryum GmbH

Skizze zur geplan­ten Überbauung auf dem «Geviert Ahornpark».

«Geviert Ahornpark»: Neuer Wohn- und Arbeitsort in Zug

Zug – Das «Geviert Ahornpark» umfasst ein rund 2,2 Hektar gros­ses Entwicklungsgebiet im Nordosten der Stadt Zug, das von der Ahorn‑, Göbli‑, Industrie- und Baarerstrasse ein­ge­fasst wird und Teil des Quartiers «Guthirt» ist. An der Baarerstrasse ste­hen heu­te meh­re­re Wohnhäuser. An der Industriestrasse befin­det sich die Freiwillige Feuerwehr sowie ein Werkhof. Im Rahmen eines Projekts der Credit Suisse Anlagestiftung, der Pensionskasse der Stadt Zug und der Einwohnergemeinde Zug als Grundeigentümer soll das Areal zu einem Wohn- und Arbeitsstandort ent­wi­ckelt wer­den. Im Zentrum ist mit dem «Ahornpark» zudem ein öffent­li­cher Freiraum geplant. Vor zwei Jahren wur­de für das Areal auf Basis eines Masterplans der Hosoya Schäfer Architects ein städ­te­bau­li­cher Studienauftrag durch­ge­führt, den das Team um Diener & Diener Architekten mit Bryum Landschaftsarchitekten gewann. Seit März liegt das städ­te­bau­li­che Richtprojekt vor, das eine Weiterentwicklung des Siegerprojekts dar­stellt. Vorgesehen ist nach wie vor eine Bebauung an den Geviertsrändern mit Aufstockungen bestehen­der Gebäude sowie neu­en Hochhäusern. Die über­wie­gen­de Nutzung soll Wohnraum sein. Aktuell wird der Bebauungsplan erar­bei­tet.

www.ahornpark-zug.ch

Weitere Bauprojekte im Kanton Zug


Areal beim Bahnhof Gemeinde Steinhausen ZG

Quelle: Gemeinde Steinhausen

Auf dem «Areal beim Bahnhof» befin­den sich heu­te der Werkhof und der Ökihof, das Betriebsgebäude des Wasser-​und Elektrizitätswerks Steinhausen sowie diver­se Gewerbebetriebe.

Preisgünstiger Wohnraum auf Gewerbeareal in Steinhausen

Steinhausen – Auf dem «Areal beim Bahnhof» in Steinhausen befin­den sich heu­te der Werkhof und der Ökihof, das Betriebsgebäude des Wasser- und Elektrizitätswerks Steinhausen (WESt) sowie diver­se Gewerbebetriebe. Im Rahmen einer Überbauung sol­len die gemein­de­ei­ge­nen Nutzungen inner­halb des Areals effi­zi­en­ter ange­ord­net und mit einem gros­sen Anteil an Wohnnutzungen ergänzt wer­den. Hinter dem Projekt ste­hen als Grundeigentümer die Gemeinde Steinhausen und die Bauherrengemeinschaft beim Bahnhof Steinhausen (BHG), bestehend aus der Landis Bau AG und der Alfred Müller AG. Neben einer Arbeits- und Gewerbenutzung sowie einem Ökihof ist auf dem Areal auch teil­wei­se preis­güns­ti­ger Wohnraum vor­ge­se­hen. Die Stimmberechtigten geneh­mig­ten im Juni 2023 einen Studienauftragskredit von 265 000 Franken zur Aufwertung des Areals. Seit Anfang Juli steht das Siegerprojekt fest: Gewonnen hat der Entwurf «Trittico» der Ballmoos Partner Architekten AG und der Neuland Architektur Landschaft GmbH aus Zürich. Das Team habe durch eine hohe Qualität der Aussenräume, die betrieb­li­che Funktionalität der Werkbetriebe und die Wohnungsgrundrisse über­zeugt, so die Gemeinde zum Siegerprojekt. Bis Ende 2024 soll der Entwurf zu einem Richtprojekt aus­ge­ar­bei­tet wer­den. Provisorischer Baustarttermin ist 2029.

www.zg.ch/behoerden/gemeinden/steinhausen/gemeinde/aktuelles

Weitere Bauprojekte im Kanton Zug


Süd See Zug, Platz (Visualisierung)

Quelle: Christ & Gantenbein

Das Zentrum des Projekts besteht aus einem Platz, der sich zum See hin öff­net.

Neues Zuger Stadtquartier von Christ & Gantenbein

Zug – Mit dem Umzug des Kantonsspitals nach Baar 2008 ist in Zug ein zen­tral gele­ge­nes Areal frei­ge­wor­den, das sich ledig­lich weni­ge Gehminuten von der Zuger Altstadt befin­det und gut erschlos­sen ist. Um dem Potenzial des Grundstücks gerecht zu wer­den, hat der Kanton als Grundeigentümer mit der Stadt Zug 2016 einen Entwicklungs- und Planungsprozess lan­ciert. In einem Ideen- und Investorenwettbewerb über­zeug­te dar­auf­hin 2022 das Nutzungskonzept «Süd-See Zug» der Credit Suisse Anlagestiftung und der HRS. Dieses schlägt auf dem Areal ein durch­grün­tes Stadtquartier vor, unter ande­rem mit Räumlichkeiten für Events, Wellness, Gastronomie, Kurse, Kleingewerbe und Ateliers. In der Folge wur­den zwi­schen Kanton und Investorin eine Entwicklungsvereinbarung sowie ein Baurechtsvertrag abge­schlos­sen. Seit Juni steht nun auch das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs fest. Wie die HRS mit­teil­te, stammt es von Christ & Gantenbein. Herzstück des sieg­rei­chen Entwurfs ist der «Stadthof», ein zum See hin ori­en­tier­ter Platz, um wel­chen sich fili­gran aus­ge­stal­te­te Bauten grup­pie­ren. Unter die­sen befin­det sich auch das Gebäude des denk­mal­ge­schütz­ten Südflügels des ehe­ma­li­gen Kantonsspitals: Es soll zum Hotel umge­nutzt wer­den und dem Quartier mit Gastronomie, Ladenflächen und einer Veranstaltungshalle als Begegnungsort die­nen. Zudem ist vor­ge­se­hen, die Betonstrukturen aus den 1970er- und 1980er-Jahren mög­lichst zu erhal­ten, umzu­bau­en und wei­ter­zu­ver­wen­den. Auch Wohnungen sol­len Teil der Projektentwicklung sein. Aktuell wird das Vorhaben gemein­sam mit dem Architekturbüro und der Investorin wei­ter aus­ge­ar­bei­tet.

www.hrs.ch

Weitere Bauprojekte im Kanton Zug


Wohnüberbauung Im Göbli in Baar

Quelle: Nora Walter Images / Zuger Pensionskasse

Visualisierung: So soll es in der Wohnsiedlung «Im Göbli» in Baar der­einst aus­se­hen.

«Im Göbli»: Eine Mega-Wohnsiedlung mit 186 Wohnungen in Baar

Baar – In den kom­men­den Jahren soll an der Grenze zwi­schen Baar und der Stadt Zug im Quartier Göbli die neue Wohnüberbauung «Im Göbli» ent­ste­hen. Eigentümerin der künf­ti­gen Siedlung ist die Zuger Pensionskasse. Insgesamt 186 Mietwohnungen soll die Mega-Siedlung der­einst umfas­sen. Diese ver­tei­len sich auf sechs lang­ge­streck­te Gebäude, die als mehr­fach abge­win­kel­te Quader plat­ziert sind und von einem öffent­lich zugäng­li­chen Quartierraum mit unter­schied­lich nutz­ba­ren Grünflächen umge­ben wer­den. Gemäss Projektwebseite sind die Mehrfamilienhäuser auf «unter­schied­li­che Wohn- und Angebotswelten» aus­ge­legt. Im März wur­de im Rahmen des Studienwettbewerbs gleich drei Architekturbüros der Sieg zuge­spro­chen. Bei den drei Teams han­del­te es sich um Lütjens Padmanabhan Architekt*innen, Bruther sowie Haag Landschaftsarchitektur. Die drei Zürcher Büros sol­len nun basie­rend auf ihren Entwürfen gemein­sam eine zusam­men­hän­gend funk­tio­nie­ren­de Siedlung ent­wi­ckeln. Die Überbauung strebt eine Zertifizierung gemäss dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) Gold an. Die Baueingabe soll noch in die­sem Jahr erfol­gen. Voraussichtlich 2027 sol­len die Wohnungen bezugs­be­reit sein.

areal-goebli.ch

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Sourcebaublatt
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