StartNewsArchitekturDie neue Ikone der Alpen. Jetzt geöffnet.

Die neue Ikone der Alpen. Jetzt geöffnet.

Hoch oben auf über 3’000 Metern über Meer wird Anfang Juni mit dem TITLIS Tower ein aussergewöhnliches Bauwerk eröffnet – ein Projekt, das architektonische Exzellenz, touristische Weiterentwicklung und nachhaltige Infrastruktur vereint. Der vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene Turm ist der erste sichtbare Meilenstein des umfassenden Projekts TITLIS, mit dem die Titlis Bergbahnen ihre Infrastruktur bis 2029 grundlegend erneuern und die Positionierung des Titlis als internationale Ganzjahresdestination weiter stärken wollen.

Der vom renom­mier­ten Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron ent­wor­fe­ne neue Tower, eine raf­fi­nier­te Umnutzung des bestehen­den Antennenturms, wird zum Teil der alpi­nen Landschaft – und setzt gleich­zei­tig ein kraft­vol­les Zeichen. Für die Verantwortlichen steht er sinn­bild­lich für die lang­fris­ti­ge Weiterentwicklung des Titlis. Entstanden ist ein neu­er Erlebnisort mit inter­na­tio­na­ler Ausstrahlung. Herzstück ist das Horizon Deck – eine Aussichtsterrasse mit eindrücklicher 360-Grad-Rundumsicht auf die umlie­gen­de Alpenwelt, die Gletscherlandschaft und das Schweizer Mittelland. Der Tower beher­bergt zudem das Casual-Fine-Dining-Restaurant Joseph’s sowie eine Rolex Boutique und erwei­tert damit das Angebot am Titlis gezielt.

«Der TITLIS Tower ist kein gewöhn­li­ches Bauprojekt – er ist ein Statement», sagt Patrick Zwyssig, Verwaltungsrat der Titlis Bergbahnen und Präsident der Baukommission. «Hier steht nicht die Architektur im Mittelpunkt – son­dern die Natur. Die Architektur schafft die Bühne. Das Erlebnis lie­fert der Berg.»

Joseph's Restaurant
Sicht aus Joseph’s Restaurant (Bild: TITLIS Bergbahnen)

150 Millionen Franken Investitionen bis 2029

Der TITLIS Tower ist Teil des übergeordneten Projekts TITLIS, das neben dem Turm ins­be­son­de­re den Neubau der Bergstation umfasst, die sich wie ein Bergkristall an den Felsen schmiegt. Insgesamt inves­tie­ren die Titlis Bergbahnen rund 150 Millionen Franken in die Realisierung des TITLIS Tower und der neu­en Bergstation. «Mit die­sem Projekt gestal­ten wir die Zukunft unse­res Unternehmens, der Destination Engelberg und der Zentralschweiz aktiv mit», sagt Verwaltungsratspräsident Hans Wicki. Ziel sei es, den Titlis lang­fris­tig als eine der führenden Ganzjahresdestinationen der Alpen zu posi­tio­nie­ren und ein Erlebnis zu bie­ten, das inter­na­tio­nal kon­kur­renz­fä­hig als auch lokal ver­an­kert ist. Wicki betont, dass das Unternehmen sowohl beim Kostenrahmen als auch beim Zeitplan auf Kurs sei. Die Fertigstellung der neu­en Bergstation ist für das Jahr 2029 vor­ge­se­hen.

Bauen auf 3’000 Metern

Die Realisierung des Projekts erfolgt unter aus­ser­ge­wöhn­li­chen Umständen. Während des lau­fen­den Tourismusbetriebs wird auf dem Gipfel gebaut – bei Schnee, Wind und teil­wei­se extre­men Wetterbedingungen. «Bauen auf 3’000 Metern ver­langt täg­lich Höchstleistungen», sagt Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen. Wetter, Logistik und Sicherheit stell­ten höchs­te Anforderungen an alle Beteiligten. Patt betont ins­be­son­de­re die Leistung der Mitarbeitenden: «Unsere Teams sor­gen täg­lich dafür, dass Baustelle und Gästebetrieb gleich­zei­tig funk­tio­nie­ren – und unse­re Gäste trotz der lau­fen­den Arbeiten wei­ter­hin die Faszination des Titlis erle­ben kön­nen.»

Bauen unter aus­ser­ge­wöhn­li­chen Umständen (Bild: TITLIS Bergbahnen)

Erlebnis auf höchstem Niveau

Mit dem TITLIS Tower ent­ste­hen neue Angebote für die Gäste. Das Horizon Deck eröff­net neue Perspektiven auf die hoch­al­pi­ne Landschaft. Gleichzeitig soll das neue JOSEPH’s Restaurant kuli­na­ri­sche Akzente set­zen. Unter der Leitung von André Kneubühler, der «Gault Millau Entdeckung des Jahres 2025», ver­bin­det das Restaurant moder­ne alpi­ne Küche mit regio­na­len Produkten und inter­na­tio­na­ler Inspiration. Ergänzt wird das Angebot durch eine Rolex Boutique. Sie soll die Positionierung des Titlis zusätz­lich stär­ken. «Wer den Titlis besucht, soll nicht nur wegen der Aussicht kom­men, son­dern wegen der Qualität des gesam­ten Erlebnisses», meint Norbert Patt.

Nachhaltigkeit als zentraler Bestandteil

Das Gesamtprojekt TITLIS ver­folgt ambi­tio­nier­te Nachhaltigkeitsziele. Durch eine hoch effi­zi­en­te Gebäudehülle, die kon­se­quen­te Nutzung von Abwärme und sola­rer Einstrahlung kann der Energieverbrauch mas­siv gesenkt wer­den. Der CO₂-Ausstoss redu­ziert sich nach Fertigstellung der Bergstation mas­siv um 95% von 280 Tonnen/Jahr auf 12 Tonnen/Jahr. Patrick Zwyssig: «Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz – sie ist inte­gra­ler Bestandteil der gesam­ten Architektur und Infrastruktur».

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